Die Royal Dutch Shell p.l.c. geht auf das 1907 gegründete Unternehmen zurück. Hier wurde das zuvor von Samuel gegründete Unternehmen Shell (mit der Muschel), da hier früher Import von Muscheln stattfand und das von Henri Detering geführte Unternehmen N.V. Koninklijke Nederlandse Petroleum Maatschappij fusionierten. Aufgrund der königlichen Beteiligung von Wilhelm III., durfte es sich fortan Royal nennen. Er hielt zu dieser Zeit einen Anteil von 25 % am Unternehmen.
Seither sind viele Zukäufe, Fusionen und Verkäufe geschehen, sodass das heutige Shell relativ wenig mit dem damaligen zu tun hat. Der letzte große Zukauf fand 2016 statt, als man für 47 Mrd. Pfund die BG Group übernahm und dadurch vermehrten Zugriff auf das Zukunftsgeschäft LNG erhielt.
Dadurch das es bis Mitte 2017 möglich war, die Dividende in Aktien auszahlen zu lassen (DRIP), gab es diese bis dahin steuerfrei. Danach wurde sie immer versteuert mit 15 % Quellensteuer von den Niederlanden und sank daher, trotz gleichbleibender Auszahlungshöhe.
Aufgrund der starken Abhängigkeit des Unternehmenserfolges vom Ölpreis, schwanken die Kurse relativ stark. Die Dividende wurde auch in den Jahren des niedrigen Ölpreises stabil gehalten, da fast alle Bohrprojekte auf Eis gelegt wurden sind und größere Ausgaben gestoppt wurden.
Die Entwicklung der Aktie in den vergangenen Jahren.
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